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Dornenzeit Der Advent ist eine dornige Zeit (mehr dazu siehe rechts unter 1.12.2008). Dazu gibt es ein sehr bekanntes, aber etwas eigenartiges Lied aus dem 16. Jahrhundert. Das ist mir in den Sinn gekommen, als ich vor der Aula der Hochschule Reutlingen diese Rosenhecke im November blühen sah. Maria durch ein Dornwald ging,
Ein Dornengestrüpp, an dem sieben Jahre lang noch nicht mal ein Blättchen, geschweige denn eine Rose gewachsen ist, blüht plötzlich auf, als die schwangere Maria durchgeht. Sehr märchenhaft! "Sieben" ist eine Symbolzahl für eine sehr lange Zeit, die ihrem Ende zugeht, für einen langen Prozess, der kurz vor dem Ziel steht. Sieben dornige Jahre – eine endlose Zeit der Kargheit, der Lebensfeindlichkeit neigt sich ihrem Ende entgegen.
"Kindlein" Eine schwangere Frau geht durch das Dornengestrüpp – ein Symbol der Hoffnung auf etwas Neues, auf Leben, auf Zukunft.
Die Rosen blühen, aber die Dornen bleiben. Advent und Weihnachten stellen nicht die Welt auf den Kopf, aber sie verheißen: in dieser Welt kannst du leben, glücklich sein, Wunder entdecken! Cäcilia Branz, khg@ekhg.de Hast du eine Idee zu einem neuen aktuellen Thema? Mail uns!
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