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Was wird das neue Jahr 2009 bringen? Im zurück liegenden Jahr erschütterte - ausgehend von den USA - ein Erdbeben die globale Finanz- und Wirtschaftswelt.
Viele sehen darin nur die Vorboten eines Tsunamis, der im neuen Jahr über die gesamte Welt rollen wird mit einer Verwüstungskraft nie dagewesenen Ausmaßes. Wird diese Befürchtung eintreten? Ist dieses Katastrophenszenario noch zu beeinflussen, zu begrenzen oder gar abzuwenden? In den USA, genauer in San Francisco, fotografierte ich dieses Tsunamiwarnschild, aufgestellt vor der ersten Häuserreihe am Ocean Beach: Ein kluger Ratschlag, wenn wir an die Bilder der Tsunamikatastrophe von Weihnachten 2004 in Südostasien denken. Nur: am Ocean Beach in San Francisco gibt es keine Möglichkeit, sich bei drohender Gefahr rasch in ein hoch genug gelegenes sicheres Hinterland zurück zu ziehen. Bis Haight Ashbury fährt der Bus gut eine halbe Stunde... Und wo bleibt bei all diesen Überlegungen das Vertrauen und die Hoffnung? Vertrauen auf wen? Auf John Wayne etwa, der das Böse besiegt und dann einsam weiter reitet, nachdem er die Schurken alle besiegt hat? - Hoffnung auf was? Dass alles doch nicht so schlimm kommt wie befürchtet? Dass die allerorts aufgespannten Schirme halten? Ein Hollywoodfilm ohne Happy End? - Undenkbar! Als Cineasten wissen wir doch: "Das Beste kommt zum Schluss". Vielleicht versuchen wir es ja einmal mit Beten - die Gebetsketten an US-amerikanischen Tankstellen waren schließlich erfolgreich: So günstiges Benzin gab es schon Jahre nicht mehr. Wie sagte schon Norbert Blüm? DIE RENTE IST SICHER! Lothar Hinderer, ehg@ekhg.de Hast du eine Idee zu einem neuen aktuellen Thema? Mail uns!
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