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Woher kommt mir Hilfe? Der vergitterte Feuermelder in der Turnhalle der Hochschule wird mir zum Sinnbild: Woher kommt mir Hilfe, wenn ich sie dringend benötige? Schon vor 3000 Jahren stellten sich Menschen diese Frage. Der treue Menschenhüter (Psalm 121)
1 "Ein Wallfahrtslied."
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?
2 Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
3 Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.
4 Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
5 Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
6 dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.
7 Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
8 Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!
Gott läßt sich nicht einsperren in Gitter. Weder in die Gitter unserer Vorstellungen, noch in die unserer Sehnsüchte und Wünsche. Er entzieht sich unseren Ängsten und unseren Versuchen, ihn zu kontrollieren und uns verfügbar zu machen zu wollen - und kommt uns doch ganz nahe und ist ganz für uns da. In aller Freiheit. Unverfügbar, unberechenbar, überraschend und doch zugleich verläßlich. Das meint Advent: Warten auf Gottes Beistand. Lothar Hinderer, ehg@ekhg.de Hast du eine Idee zu einem neuen aktuellen Thema? Mail uns!
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