TRANSIT
Mentoringprogramm für Studierende aus bildungsfernen Familien
Studien belegen, dass Bildungsniveau und sozialer Status der Eltern sich auf die Karriere der Kinder auswirken. Wer nicht aus einer Akademiker- oder Unternehmerfamilie stammt, hat es nachweislich schwerer, sich im Bewerbungsverfahren für eine Spitzenposition durchzusetzen. Das Mentoringprogramm TRANSIT der ekhg (Evangelische und Katholische Hochschulgemeinde Reutlingen) wendet sich deshalb an Studierende, deren Eltern nicht studiert haben und auch kein größeres Unternehmen führen.
Was ist Mentoring?
Ein Mentor oder eine Mentorin mit Berufs- und Lebenserfahrung begleitet Sie persönlich bei Ihrer Karriereplanung und Ihrem Weg "in die gehobene Gesellschaft", in der Sie sich nach dem Studium sehr bald bewegen werden. Berufliche Strategien oder private Lebenspläne, auf die eigene Persönlichkeit zugeschnittene Karriere oder kompetentes Auftreten – Sie bestimmen die Themen, für die Sie die Erfahrung und die Sicht Ihres Mentors oder Ihrer Mentorin nutzen. Ziel ist nicht, sich gut zu präsentieren, sondern ungezwungen Fragen zu stellen und eigene Ideen zu entwickeln, sich mit einer erfahrenen Person auszutauschen und an diesem "lebenden Modell" zu lernen.
Wer kann mitmachen?
als Mentee
- Studierende
- aller Fachbereiche
- ab dem dritten Semester Grundstudium/Bachelor oder ab dem ersten Semester Masterstudium
- deren Eltern nicht studiert haben noch ein größeres Unternehmen leiten
- und die bereit sind, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen
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als Mentor/in
- erfahrene Berufstätige
- aller Fachrichtungen
- die bereit sind, ihre Erfahrungen in Sachen Beruf, Karriere und Lebensplanung weiter zu geben,
- Lust haben, mit Nachwuchskräften in Kontakt zu kommen,
- und deren Werte über Gewinnmaximierung und Ehrgeiz hinausreichen
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Wie läuft TRANSIT ab?
für Mentees/Studierende
- Sie laden sich das Mentee-Bewerbungsformular herunter, füllen es aus und senden es an khg@ekhg.de.
- Wenn Sie zugelassen werden, nehmen Sie am Einführungsworkshop teil, bei dem Sie die Mentoringregeln kennen lernen, Ihre Ausgangssituation reflektieren, Ihre Fragen für den Mentoringprozess erarbeiten, Kommunikationstheorie lernen und die Kontaktdaten Ihres Mentors / Ihrer Mentorin erhalten.
- Sie vereinbaren ein erstes Treffen mit Ihrem Mentor / Ihrer Mentorin, bei dem Sie mit Ihrem Mentor / Ihrer Mentorin die Rahmenbedingungen für den Mentoringprozess klären (Häufigkeit und Form des Austauschs, Themenfelder, gegenseitige Erwartungen, Kommunikationsregeln etc.).
- Über einen Zeitraum von neun Monaten können Sie sich mit Ihrem Mentor / Ihrer Mentorin austauschen.
- Je nach Bedarf bilden Sie sich in dieser Zeit über ekhg-Workshops weiter.
- Am Ende des Prozesses geben Sie der ekhg mit dem TRANSIT-Evaluationsbogen ein Feedback.
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für Mentor/innen
- Hier erfahren Sie unsere Erwartungen an Mentor/innen. Wenn Sie TRANSIT-Mentor/in werden möchten, laden sich das Mentor/in-Bewerbungsformular herunter, füllen es aus und senden es an khg@ekhg.de.
- Die ekhg nimmt Kontakt mit Ihnen auf. Wenn Sie Mentor/in werden, erhalten Sie weitere Informationen über Verlauf und Regeln des Mentoring.
- Ihr/e Mentee nimmt Kontakt mit Ihnen auf und vereinbart ein erstes Treffen mit Ihnen.
- Über einen Zeitraum von neun Monaten können Sie sich mit Ihrem/Ihrer Mentee austauschen – in welchem Rhythmus, mit welchem Zeitaufwand, ob bei Treffen, telefonisch oder per Mail, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem/Ihrer Mentee.
- Sie erhalten Gelegenheit, die anderen TRANSIT-Mentor/innen kennen zu lernen.
- Am Ende des Prozesses geben Sie der ekhg mit dem TRANSIT-Evaluationsbogen ein Feedback.
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Warum heißt das Programm TRANSIT?
Transit (von lateinisch transire/transitio) steht für "Übergang/Durchgang". TRANSIT ist wie ein Transitland, durch das Sie als Student/in hindurchgehen, um letztlich ein anderes Land, Ihr Berufs- oder auch Familienleben zu gelangen.
Das lateinische "transire" kann übrigens auch mit "sich verwandeln" übersetzt werden. Der Durchgang durch das TRANSIT-Land soll beide verwandeln, die Mentees und die Mentor/innen. Beide sollen sich durch das Kennenlernen und den Austausch verändern.
Und – "transitio" heißt auch "Ansteckung" ?. Wir hoffen, dass sich unsere Mentees an der Erfahrung und den Werten ihres Mentors oder ihrer Mentorin "anstecken" und umgekehrt die Mentor/innen an der Begeisterung und am brandneuen Wissen ihrer Mentees.
Nähere Informationen
erhalten Sie gerne bei: Cäcilia Branz, khg@ekhg.de, 0049 7121 210987 (DI/MI), 0163 7605574 (DI/MI/FR)
Foto: © Röhl_PIXELIO.de
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