11.04.2018, 18:15 Uhr

STUDIUM GENERALE "Wirtschaftsförderung mit Textildesig – historische Textilsammlungen als Grundlage für Mode und Dekor" Frau Prof. Dr. Birgitt Borkopp-Restle

Konkurrenz belebt das Geschäft – und machte im 19. Jahrhundert aus Reutlingen einen Textilstandort, was letztendlich auch zur Gründung der Hochschule Reutlingen führte. Ursprung dieser Entwicklungen waren u. a. die ersten Weltausstellungen Mitte des 19. Jahrhunderts, auf denen Besucher erstmals Produkte aller Herren Länder kennenlernen und miteinander vergleichen konnten. Die jungen Industrienationen bekamen dabei den Wettbewerb empfindlich zu spüren: sie konnten zwar ihre technischen Errungenschaften vorweisen, doch die teils unausgegorene Gestaltung ihrer Produkte kam beim Publikum nicht an. Designspezialisten mussten her, weshalb u. a. Textilgewerbeschulen und -museen aufgebaut wurden: sie dienten als Ausbildungsstätten für Gestalter und sammelten Textilmuster unterschiedlichster Länder und Techniken. Die Kunsthistorikerin Birgitt Borkopp-Restle stellt die Reformen und ihre Hintergründe vor und zeigt historische Gewebemuster, die noch heute als Grundlage für Teppiche, Möbelstoffe und andere Textilien dienen.

Frau Prof. Dr. Birgitt Borkopp-Restle ist Direktorin am Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern. Seit 2009 ist sie Präsidentin der internationalen Vereinigung zur Erforschung der historischen Textilkunst CIETA (Centre International d´Etude des Textiles Anciens).

11.04.2018, 18:15 Uhr
Hochschule Reutlingen – Raum 9.005

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